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  Es gibt eine ganze Reihe von Theater- und Filmproduktionen, die
sich engagiert dem Thema Behinderung widmen. (Bekanntes Beispiel:
‚Rain Man’ mit Dustin Hoffmann in der Rolle eines Autisten.)
Unabhängig ob sie auf Provokation setzen, Gesellschaftskritik
üben oder Mitgefühl beim Zuschauer auslösen wollen, es scheint
dennoch ein stilles Vorurteil zu herrschen: ein Nicht-Behinderter
kann einen Behinderten spielen; auch kann ein Behinderter einen
Behinderten spielen; aber ein Behinderter kann keinen Nicht-Behinderten darstellen. Wir räumen mit diesem Vorurteil
auf. Wir denken nicht in diesen Kategorien. Wir wollen
Geschichten erzählen, die alle betreffen. Unabhängig davon, ob
sie eine Behinderung haben, oder nicht – und der breite Erfolg
der bisherigen Arbeit zeigt, dass dieser neue, ungewöhnliche Weg
möglich ist. |
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